“Warum habe ich es gelesen?
Bin ein Freund von Büchern, die Regeln brechen. Dieses machte es radikaler als alle anderen. Ich schenkte es meinem 8-jährigen zu Weihnachten. Er liebt es.
Worum geht es?
Mit diesem Buch soll man all das machen, was eigentlich verboten ist. Jede Doppelseite im Buch ist weiß, nur oben (oder unten) steht eine klare Anweisung: Zeichne mit einem Filzstift Linien, verschmiere die Linien mit Spucke. Krame die Fuseln aus deiner Hosentasche und klebe Sie hier ein. Schließe die Augen und verbinde die einzelnen Punkte miteinander. Nimm das Buch mit unter die Dusche. Setze diese Seite in Brand (der Favorit meines Sohnes). Schreibe deinen Namen unleserlich (mein Favorit). .sträwkcür ebierhcS. Reiß die Seite aus, stecke Sie in deine Hosentasche, wasche sie mit, klebe sie wieder ein.
Was hängen bleibt:
Mein Sohn war begeistert. Und es macht ja auch wirklich Spaß, verbotene Dinge zu tun wie Buchrücken brechen, so fest mit dem Schreiber aufdrücken, dass man das Papier beschädigt oder Seiten herausreißen. Es wirkt alles sinnfrei und konzeptionslos und hebt sich damit angenehm ab von der Flut von Kreativ-Büchern. Und die Tatsache, dass sich das Buch in den USA 250.000 Mal verkauft hat, wirft ein interessantes Licht auf dieses Volk, von dem man glaubt, schon mehr als alles zu wissen.
Wie liest es sich?
Die Anweisungen sind handschriftlich verfasst mit in neckischen, sich ständig verändernden Kinderschrift. Liest sich prima.
Ein Buch, das man bedenkenlos verschenken kann. Für alle Altersgruppen!”
“Die Woche war stressig? Dann nutzen Sie das Wochenende, um ein gutes Buch zu lesen – oder es zu zerstören! Eselsohren, Schmierereien, zerfledderte Seiten. Alles, was uns zu Schulzeiten verboten wurde, ist nun erlaubt. (…) Am Montag werden Sich Ihre Kollegen wundern, warum Sie so entspannt sind.”
“Mach dieses Buch fertig” ist einfach genial. Es macht Spaß und begeistert einen. Man kann kreativ darin versinken, man kann es sogar als Haustierersatz verwenden (…) Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem wärmstens empfehlen. Rezension auf LizzyNet
“Hier kann nach Herzenslust mit einer Schere improvisiert, Kaffee auf die Seiten gespuckt und mit Essensresten gekleckert werden. Das hat schon etwas Befreiendes an sich. Hat man diesen ersten Reiz des Verbotenen genügend ausgekostet, kann man sich auch noch einigen etwas anspruchsvolleren Vorschlägen widmen. Zum Beispiel ein wirklich abscheuliches Bild in das Buch malen …”
“Irgendwie sinnlos, abgedreht und überflüssig. Aber doch, nun ja, warum nicht?”
“Dass es unheimlich Spaß macht, Bücher mal nicht gut zu behandeln, zeigt dieses Mitmachbuch. Jedes Blatt beweist: Schaffen ist zerstören. Es wird eine Lawine kreativer Energie angestoßen und ganz nebenbei entsteht ein individuelles Kunstwerk.”
“Macht dieses Buch fertig“ liefert Seite für Seite Anweisungen, das Buch zu malträtieren bzw. gegen das Prinzip des sorgfältig behandelten Statussymbols zu ge- und verbrauchen. Ein Buch, das zum kreativen Umgang mit weißem Papier einlädt.”
“Sieht so das Ende der Bücher aus? Nein, natürlich nicht – dieses Buch ist wohl eher als charmante Aufforderung zur Anarchie zu verstehen. (…) Vielleicht ist es auch als eine Therapie für Leute mit einer leichten bis ausgeprägten Bibliophobie – heißt einer krankhaften Abneigung gegen Bücher – sehr zu empfehlen.”
“Eine tolle Waffe gegen Langeweile (…) nur zu Empfehlen und super als Geschenk geeignet!”
“Wer den Anweisungen in diesem Buch folgt, der zerstört nicht weniger als ein Buch – aber er erlebt die Bedeutsamkeit eines Mediums, das auch im Zeitalter von Internet und Web 2.0 ungeahnte Möglichkeiten bietet.”
“Kinder dürften dieses Buch lieben, und für Menschen im kreativen Dornröschenschlaf ist es sicher auch nicht die schlechteste Idee.”
“Das Endergebnis ist ein einzigartiges Buch, das man aufheben und nicht wegwerfen sollte, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick aussieht, als müsste man genau dies tun. Das fertige Endprodukt, oder besser gesagt das fertiggemachte Produkt, ist ein Ausdruck frecher, ungezügelter, mutiger Kreativität.”
“Es ist ein All-Age-Buch, das je nach Alter zu einem ganz anderen Objekt werden wird. Es rüttelt an Tabus, ist ein Befreiungsschlag, eine Respektlosigkeit – die in dieser Art natürlich nicht jedem Buch zukommen soll. Es wird Leser in Lager spalten. Die einen wird es begeistern, die anderen entsetzen. In den USA wurde es ein Bestseller. Es ist ein Experiment. Und wer damit fertig ist, hat etwas ganz Persönliches. Etwas, mit dem er dann die letzte Anweisung befolgen kann: „Klebe dieses Buch zu. Schicke es an dich selbst.“ Und freu dich, wenn du dein Buch in der Post wiederfindest. Unverwechselbar und eigen.”
„Mach dieses Buch fertig“ ist einfach die beste Sommerlektüre, die man sich wünschen kann! Immerhin ist sie der perfekte Begleiter ins Schwimmbad oder zum Festival, wenn sie doch nass und schmutzig werden soll.”
“Wer behauptet, er hätte dabei keinen Spaß gehabt, dem ist nicht mehr zu helfen. “









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